Wenn ein mutiges Ja uns weiterbringt

Kennst du dass… du sagst Ja obwohl du Nein meinst. Aus Angst vor Ablehnung. Aus Sorge, jemanden zu verletzen. Um dazuzugehören. Oder weil es gerade einfacher ist. Ich kenne das gut!

Viele kommen irgnendwann an den Punkt wo es heisst:“ Du musst mal lernen NEIN zu sagen!“ Besonders jene, die gelernt haben angepasst und nett zu sein – vielleicht auch um Anerkennung und Liebe zu bekommen. Haben wir uns einmal zuviel ausnutzen lassen, sind wir zuviele Kompromisse eingegangen, kommt das Nein immer leichter über die Lippen. Manchmal sogar vorsorglich…. sicher ist sicher…

Im richtigen Moment bestimmt! Wird es allerdings wieder zu einem Muster, eher nicht.

Ein mutiges, ehrliches JA im richtigen Moment

Wie wäre es wenn wir lernen achtsamer zu unterscheiden wann ein NEIN angebracht, und wann ein Ja die bessere Wahl ist.

Ein mutiges ehrliches Ja: wenn es sich stimmig anfühlt. Wenn es ein Ja für dich ist. Und ab und zu ist sogar ein mutiges JA sogar erforderlich! Eines das uns auf unserem Weg ein grosses Stück weiterbringt, weil es uns neue Möglichkeiten und Abenteuer ermöglicht. Weil wir uns damit öffnen für die Gelegenheiten, die Chancen die für uns bereit stehen.

Ist es nicht so, dass eine grundsätzlich bejahende Lebenseinstellung uns viel mehr in Freude und Fülle bringen kann? Ein JA, dass uns auch mal aus der Komfortzone bringt. Genau dann, wenn du spürst, dass hinter der Angst vor dem Unbekannten/ Ungewohnten ein Raum sich öffnet für mehr… mehr Leben, mehr Freude, mehr Gesundheit,… . Ein mutiges JA, dort wo wir uns selber begrenzen und uns einengen und im Weg stehen. Das ist die Verantwortung für unser Leben selbst in die Hand nehmen, auch wenn wir aus Gewohntem ausbrechen und auch wenn unser Umfeld ev. darauf reagieren sollte. Ich weiss, aus eigener Erfahrung, dass wir tief drin spüren was gut für uns ist. Nur, manchmal müssen wir den Zugang zu uns selbst wieder finden und uns selbest mehr Vertrauen lernen. Dafür darf auch gerne Unterstützung angenommen werden.

Sage Nein, wenn es dich eng macht, klein macht. Nein, wenn es nicht deinen Werten entspricht. Nein, wenn deine Grenzen missachten werden. Das ist nicht gegen die anderen gerichtet, sondern eine Entscheidung für dich selbst. Wir sind selbst für uns, unsere Gesundheit und unser Glück verantwortlich. Nicht die Eltern (wenn wir Erwachsen sind), nicht der Partner/die Partnerin, nicht der Chef und auch nicht die beste Freundin.

in den nächsten Tagen wann sagst du Ja, wann nein und, aus welcher Motivation heraus. Beobachten, wahrnehmen, anerkennen- aha, interessant! Wie fühlt sich dieses Ja/Nein an? macht es mich und meinen Körper weit, leicht? oder eher eng und schwer? Weit und leicht heisst: gute Entscheidung. Eng und schwer heisst: nicht optimale Wahl. Dann überlege: Mache ich es / oder lasse ich es trotzdem? oder gibt es noch eine andere Wahl? Denke daran, dein Körper spricht mit dir! Also höre ab und zu auf ihn 😉 dann muss er dich nicht zu kleinen und grösseren Zwangspausen verdonnern.

Übrigens, ein bewusstes JA um jemandem zu helfen, eine Freude zu bereiten, ist meiner Meinung nach, absolut ok, richtig und wichtig! . Nächstenliebe, für die Liebsten dazu sein, einen kleinen Gefallen hier und dort, stärkt die Verbindung und Gemeinschaft und ist für viele von uns auch ein ehrliches Bedürfniss. – Wichtig ist die Balance, dass du dich nicht regelmässig übergehst.

Viel Spass!

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